Lampenhäusl

Das Lampenhäusl war nicht immer ein Hotel und ein Restaurant – ganz im Gegenteil. Vielleicht haben Sie sich schon gefragt, woher der Name “Lampenhäusl” kommt. Das ist eine lange Geschichte. Das ganze geht auf das Jahr 1746 zurück. Das Lampenhäusl ist einer der wenigen Zeugen, die noch heute an eine Zeit erinnern, als der Bergbau von Gold und Silber im Fuscher Tal dominierte.
Damals waren in den Fuscher Bergwerken bis zu 150 Knappen beschäftigt – bis zu 30 so genannte “Gewerken” versuchten damals ihr Glück und suchten nach Gold. Noch heute zeugen Ruinen von Knappenstuben und so genannte Mundlöcher in der Höhe bis zu 3.000 Meter am Brennkogel von dieser Zeit. Das “Lampenhäusl” diente damals als Aufbewahrungsort, Reinigungsort und Reparaturstätte der Grubenlampen, die für den Bergbau von entscheidender Bedeutung waren.

Rainer Edlinger

Obmann und Mitgründer des Vereins Whisky-Circle Pinzgau. Er veröffentlicht hier Tastingnotes, Videos, Tipps und News zum Thema Whisky und Schottland.

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