Die Caol-Ila-Brennerei ist eine Destillerie für Whisky auf der schottischen Insel Islay. Sie produziert verschiedene Single-Malt-Whiskys, darunter auch einen der elf Classic Malts des Konzerns Diageo.
Kategorie: Brennereien
Lagavulin

Die Brennerei Lagavulin wurde im Jahr 1816 von John Johnston gegründet und befindet sich auf der Insel Islay vor der Küste Schottlands. Lagavulin ist besonders bekannt für ihren intensiv rauchigen und torfigen Single Malt Scotch Whisky, der für seinen charakteristischen Geschmack und seine Qualität weltweit geschätzt wird. Lagavulin ist eine der ältesten und traditionsreichsten Brennereien Schottlands und hat sich einen Ruf als eine der besten Brennereien für torfigen Whisky aufgebaut.
Ein besonderes Merkmal von Lagavulin ist der lange Destillationsprozess, der rund 16 Stunden dauert. Dieser Prozess, zusammen mit der Verwendung von stark getorftem Malz und dem Wasser aus den beiden Seen Loch Sholum & Lochan Sholum trägt zum charakteristischen Geschmack des Whiskys bei. Die Lagerung in Eichenfässern, die zuvor für Sherry oder Bourbon verwendet wurden, fügt dem Whisky auch Aromen und Farben hinzu.
Lagavulin ist auch Heimat des berühmten „Lagavulin Jazz Festival“, das jedes Jahr im August stattfindet und Musikfans aus der ganzen Welt anzieht. Die Brennerei selbst ist auch ein beliebtes Touristenziel und bietet Führungen und Verkostungen an, bei denen Besucher die Möglichkeit haben, mehr über die Geschichte und den Herstellungsprozess von Lagavulin zu erfahren und einige der berühmten Whiskys der Brennerei zu probieren.
Seit 1997 befindet sich die Brennerei im Besitz des Konzerns Diageo.
Ardbeg
Ardbeg ist eine Whiskydestillerie am Südufer der Insel Islay nahe Port Ellen, gegenwärtig im Besitz von Moët Hennessy Louis Vuitton.
Die Ursprünge der Brennerei reichen bis in das Jahr 1794 zurück. Zu dieser Zeit wurde Ardbeg von Schwarzbrennern und Schmugglern betrieben, bis diese die Produktion in der Illegalität nach einer Razzia der Zollfahndung aufgeben mussten. Die legale Brennerei wurde, wahrscheinlich im Jahre 1815, von John Macdougall unter dem Namen Ardbeg Distillery (von schottisch-gälisch An Àird Bheag – Die kleine Anhöhe) gegründet. Seit 1817 ist der Betrieb dokumentiert. Die Firma war bis 1959 im Familienbesitz.
1977 wurde Ardbeg vollständig von Hiram Walker (Allied Lyons) übernommen und von Allied Distillers betrieben. Nach einer Phase der Stilllegung (ab März 1981) wurde Ardbeg dann im November 1989 wiedereröffnet, nun aber ohne die eigene Mälzerei mit drei Malzdarren. Nach einer erneuten Schließung im Juli 1996 ging Ardbeg schließlich im Februar 1997 an McDonald & Muir (Glenmorangie, Glen Moray) und befindet sich seit dem 25. Juni desselben Jahres wieder in Betrieb. Im Oktober 2004 wurde Glenmorangie plc (Nachfolger von McDonald & Muir) und somit auch Ardbeg an Moët Hennessy Louis Vuitton (LVMH) verkauft.
Anders als die meisten Destillerien, die eine Katze beherbergen, hat die Brennerei einen Destilleriehund: Shortie, einen Jack Russell Terrier, der aber inzwischen „in Rente“ ist.
Ardbeg ist eine der bekanntesten und angesehensten Brennereien Schottlands und hat sich einen Ruf für die Qualität und den Geschmack ihrer Produkte erworben. Die Brennerei Ardbeg ist auch für ihren Einsatz von Malz bekannt, das über einem Torffeuer getrocknet wird, was dem Whisky einen noch intensiveren rauchigen Geschmack verleiht. Die Whiskys von Ardbeg werden von vielen Liebhabern als sehr komplex und voller Aromen beschrieben, die von Rauch und Torf über Zitrusfrüchte und Honig bis hin zu Gewürzen reichen. Die Brennerei Ardbeg produziert auch verschiedene Abfüllungen, die in Sherryfässern gereift sind, was dem Whisky noch mehr Tiefe und Komplexität verleiht.
(u.a. Wikipedia)
Mackmyra
Mackmyra ist eine schwedische Whiskybrennerei in der Nähe der Stadt Gävle. Mackmyra experimentiert sehr erfolgreich mit den unterschiedlichsten Faßtypen. So sind Abfüllungen aus Kirschwein, Rotspon- Barriquefässern, Rumfässer, schwedische Eichenfässer, Ex-Bourbon Fässer uvm. im Einsatz. Die Größe der Fässer reicht von 30lt bis ca. 200lt. Besonders zu erwähnen ist auch die Reifung in der Bodås Mine. Dort lagern die Whiskyfässer in rund 50m Tiefe und der Single Malt Whisky soll dadurch seine speziellen Aromen erhalten.
Es wird auch in unterschiedlichen Shops ein sogenanntes „Living Cask“ angeboten. Dabei werden die Whiskys zuerst in der Bodås Mine in 200lt Ex-Bourbon-Fässer vorgereift, dann in 30lt Ex-Bourbon Fässer umgefüllt und in die ausgewählten Shops geliefert. Dort reift der Mackmyra Whisky dann weiter und als Kunde kann man sich seine eigene Flasche abfüllen. Das Konzept ist zwar nicht neu, aber trotzdem erwähnenswert.
Bruichladdich
Bruichladdich ist eine Whiskybrennerei auf der Insel Islay, Schottland. (Wikipedia)
Jim Beam
Jim Beam ist eine Whiskey-Marke des Beam-Suntory-Konzerns. Weltweit bekannt ist vor allem der Bourbon Whiskey Jim Beam White Label.
Auchentoshan
Auchentoshan (übersetzt „Feldecke“; sprich Ochentóschen) ist eine Whiskybrennerei in Old Kilpatrick, West Dunbartonshire, Schottland.
Die Brennerei wurde um 1800 von John Bulloch als Duntocher Distillery erbaut. Nach seinem Bankrott übernahm sein Sohn Archibald Bulloch 1822 die Destillerie, doch auch er musste schon 1826 Bankrott anmelden. Vermutlich ging aus der bestehenden Duntocher Distillery im Jahr 1823 die heutige Auchentoshan Brennerei hervor. Darüber, ob es sich bei der Auchentoshan-Brennerei tatsächlich um die frühere Duntocher Distillery handelt, herrscht in der Literatur keine Einigkeit. 1834 verkaufte die inzwischen gegründete Bulloch & Co Ltd. die Brennerei an John Hart und Alexander Filshie. 1875 wurde die Destillerie renoviert und 1878 an C.H. Curtis & Co. verkauft, welche sie 1900 an Alexander Ferguson & Co Ltd. veräußerten. Schon 1903 ging die Brennerei an George & John McLachlan Ltd., welche 1923 in McLachlans Ltd. umbenannt wurden. Im März 1941 wurde die Destillerie bei einem deutschen Fliegerangriff teilweise zerstört und erst nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut. Am 3. Februar 1948 wurde sie wieder in Betrieb genommen. In den 1960er Jahren übernahm J & R Tennent Ltd. den damaligen Eigentümer McLachlans Ltd., um schon 1964 selbst von Charingtons – welche ab 1967 Bass Charington hießen – geschluckt zu werden. 1969 wurde Auchentoshan an Eadie Cairns Ltd. verkauft, welche sie 1984 an Morrison Bowmore verkauften, womit sie letztendlich 1994 bei Beam Suntory landete. Heute ist sie eine der letzten in Betrieb befindlichen Brennereien in den Central Lowlands.
(Wikipedia)
Pittyvaich
Das modernistische Speyside-Arbeitstier
Die Pittyvaich Distillery in Dufftown, Banffshire (Speyside), teilt das Schicksal einiger Brennereien, die in den Boomphasen der schottischen Whiskygeschichte als reine Produktionsmaschinen konzipiert wurden. Gelegen in der inoffiziellen Whisky-Hauptstadt Dufftown („Rome was built on seven hills, Dufftown stands on seven stills“), existierte Pittyvaich gerade einmal 18 Jahre lang aktiv. Heute ist sie eine geschlossene Legende, deren seltene Restbestände regelmäßig Spitzenpreise erzielen.
Das funktionale Nebenprojekt von Bell’s
Gegründet wurde Pittyvaich im Jahr 1974 von der Firma Arthur Bell & Sons. Sie wurde direkt neben der bereits existierenden Schwesterbrennerei Dufftown Distillery errichtet. Ursprünglich war die Anlage sogar als reine Keksfabrik oder Erweiterung gedacht, wurde dann jedoch als eigenständige Malt-Brennerei konzipiert.
- Der Zweck: Pittyvaich wurde mit nur einem Ziel gebaut: Massenhaft verlässlichen, qualitativ hochwertigen Speyside Malt für den enorm erfolgreichen Bell’s Blended Scotch zu liefern.
- Die Architektur: Im Gegensatz zu den romantischen, viktorianischen Nachbarbrennereien besaß Pittyvaich keine Pagodendächer oder historischen Innenhöfe. Sie war ein rein funktionaler, moderner Zweckbau aus Beton und Stahl, optimiert für effiziente Arbeitsabläufe.
Ein kurzes Leben im Schatten der Giganten
Im Jahr 1985 übernahm der Branchenriese United Distillers (heute Diageo) die Brennerei. Unter der neuen Führung experimentierte man bei Pittyvaich kurzzeitig intensiv: Zwischen 1989 und 1991 wurde hier unter anderem der hellbraune, im Geschmack sehr eigenwillige Pittyvaich Gin gebrannt.
Doch die Konsolidierung des Whiskymarktes in den 1990er-Anfängen überforderte die Kapazitäten des Standorts. Da Diageo weltweit über Dutzende Brennereien verfügte, war das gesichtslose Arbeitstier Pittyvaich schlichtweg redundant geworden.
- 1993: Nach nur 18 Jahren Betrieb wird die Produktion endgültig eingestellt.
- 2002: Die Brennerei wird offiziell stillgelegt (demolished).
- 2003: Die Gebäude werden komplett abgerissen. Heute erinnert vor Ort auf dem Gelände der Dufftown-Brennerei nichts mehr an das einstige Werk.
Pittyvaich Single Malt heute: Von der Masse zur Exklusivität
Da Pittyvaich fast ausschließlich für Blends genutzt wurde, gab es während der Lebenszeit der Destillerie nur eine einzige offizielle Single-Malt-Abfüllung: Ein 12-jähriger Whisky in der berühmten Flora & Fauna-Serie von United Distillers, der heute ein gesuchtes Sammlerstück ist.
In den letzten Jahren hat der Eigentümer Diageo das Potenzial der verbliebenen, rar gewordenen Fässer erkannt. Pittyvaich taucht in unregelmäßigen Abständen als streng limitierte, exklusive Abfüllung in den jährlichen Diageo Special Releases auf (oft als fassstarke 28- bis 30-jährige Vintage-Editionen).
Das Geschmacksprofil:
- Aroma: Typisch Speyside, aber mit einer schweren, intensiven Note. Viel reife Banane, Malz, getrocknete Kräuter und intensiver Blütenhonig.
- Geschmack: Ölig, kräftig und leicht wachsig. Es dominieren grüne Äpfel, Ingwerwürze, Vanillepudding und geröstete Nüsse.
- Abgang: Lang, angenehm trocken und deutlich von würziger Eiche und einer feinen Fruchtsüße getragen.
Mortlach
Mortlach ist die älteste legale Whiskybrennerei in Dufftown, Banffshire, Schottland (Speyside) und gehört zum Konzern Diageo. Die Brennereigebäude sind teilweise in den schottischen Denkmallisten in die Kategorie B einsortiert. (Wikipedia)
